Projekt: Kinderzimmer neu – Teil 2

Heute erzähle ich dir endlich, wie es mit unserem Kinderzimmer weitergegangen ist nach dem Besuch von Geomantin und Architektin Sigrid Csurd-Steinwender.

Wohin mit dem Bett?

Ich habe ja schon erwähnt, dass sie uns empfohlen hat, das Bett anders zu stellen, damit die Kinder nicht mehr direkt unter der Dachschräge – und damit in dem für sie sehr aufwühlenden Energiefeld liegen, in dem sie schwer zur Ruhe kommen. Nachdem das Kinderzimmer erstens relativ klein ist, zweitens keinen rechteckigen Grundriss hat und es drittens noch Dachschrägen gibt, standen wir vor einer Herausforderung: Wohin mit dem hohen Stockbett?

Bleibt da überhaupt noch Platz?

Ich sag es dir ehrlich: Für mich was das am Anfang ganz schön schwer auszuhalten! Das Bett stand mitten in den Raum hinein, völlig unharmonisch für mein Empfinden. Und außerdem blieb so irgendwie ja viel weniger Platz zum Spielen, oder? Und da zeigte sich wieder einmal: Das war ja nicht MEIN Raum – es war der Raum der Kinder. Und weißt du, was mein Sohn sagte, als er nach der Umstellung ins Zimmer kam? „Cool, Mama – da ist ja jetzt viel mehr Platz“. So viel zu meinem Empfinden. Nicht immer ist „das Beste wollen“ auch tatsächlich das Beste für den anderen. Lesson learnt – wieder einmal!

Der Wow- Effekt

Sigrid riet uns außerdem, den schweren weißen Vorhang vor unserem „Schrankraum“ (eigentlich ist es eben nur eine Ecke“ zu entfernen, weil der sehr erdrückend auf den Raum wirkte und die Energie nicht fließen konnte. Wieder war ich ein bisschen skeptisch: Wir hatten den doch extra aufgehängt, damit der Raum ruhiger wurde, weil man den Schrank und die Spielsachen dann nicht sehen konnte? Aber ich vertraute Sigrids Expertise und entfernte ihn. Mein Sohn, der von den Hintergründen ja nichts wusste, legte sich abends ins Bett und sagte: Mama, ich krieg heut viel besser Luft und es ist nicht mehr so heiß hier oben! Wow! Es wirkte also wirklich!

Was wir sonst noch verändert haben

Die Entfernung des Vorhanges war ein richtiger Schritt aus der Komfortzone – und wie so oft im Leben hat sich der voll bezahlt gemacht. Wir haben daraufhin nämlich die beiden Kästen umgestellt, so dass sie gemeinsam einen Abschluss an der Wand bildeten. Und: wir haben sie komplett aus- und aufgeräumt und vieles daraus entrümpelt. Damit entstand so viel Platz, dass alle Spielsachen darin unterkommen konnten und es nun viel mehr Ordnung und Systematik gab! Lichterkette und Fähnchenkette kamen neben dem Betthaupt weg, weil auch sie für Unruhe sorgten. Außerdem stellten wir die Regale um, malten die beiden gegenüberliegenden Wänden in derselben Farbe (auch damit wurde es ruhiger im Raum), besorgten einen größeren Schreibtisch, an dem beide Kinder Platz finden und trennten uns von vielen Spielsachen, mit denen sie sich nicht mehr beschäftigten. Außerdem schufen wir einen Kuschel/Leseplatz.

Jedes Kind hat andere Bedürfnisse

Eine der spannendsten Erkenntnisse war für mich etwas, was ich natürlich mit dem Kopf ja eh schon lange wusste: Kein Kind ist gleich – jedes hat andere Bedürfnisse. Ja…so viel zu Theorie und Praxis! Als wir das Stockbett für unsere Kinder kauften, war irgendwie für uns Erwachsenen logisch: Das ältere Kind schläft oben, das jüngere Kind unten. Bis Sigrid kam… denn anhand der Berechnungen aus den Geburtsdaten beider Kinder wurde schnell klar: Das sollten wir ändern! Denn das ältere Kind braucht viel mehr Erdung und „Höhlengefühl“ als das jüngere, das nämlich eigentlich Luft, Freiheit und Raum braucht. Also tauschten die beiden ihren Schlafplatz. Anfangs mit etwas Skepsis – aber in der Nacht schliefen beide Kinder tief und fest durch, obwohl sie sonst meistens mindestens einmal wach werden.

Unser Fazit: Sofort wieder!

Erst gestern standen mein Mann und ich wieder im Kinderzimmer und staunten, wie sehr sich der Raum mit diesem geringen Aufwand verändert hat. Es ist schwer zu beschreiben…es fühlt sich einfach anders an. Klarer, aufgeräumter, ja vielleicht sogar freier! Unser Fazit ist ganz klar: Wir würden das sofort wieder machen und unser nächster Raum steht schon auf der Liste

Alle, die gerade dabei sind, ein Haus zu bauen, eine Wohnung zu kaufen oder einfach nur einen Raum umgestalten wollen, denen kann ich Sigrids Expertise und ihr geomantisches Raumcoaching wirklich nur ans Herz legen. Wer mehr über ihre Arbeit erfahren möchte, kann auch gleich einmal in ihr neues Buch hinein schmökern. Denn manchmal ist ein erster Schritt auch damit gesetzt, einmal auszumisten und Dinge zu verabschieden. Vielen Dank, für deine Unterstützung, liebe Sigrid!

Sigrid Csurda-Steinwender, Architektin+Geomantin

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Mein Name ist Ruth, ich bin Gründerin von MasterMum, Mentaltrainerin & Kinesiologin und selbst Mama von 2 wundervollen Kindern. Ich unterstütze dich mit dem MasterMum Programm dabei, mit viel Kraft und Leichtigkeit Mama zu sein und dabei gut auf DICH und deine Bedürfnisse zu achten!

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